Vollmond feiert das Leben

Der Mond umkreist die Erde in elliptischen Bahnen. Dadurch ist er mal näher zur Erde unterwegs, mal weiter von uns weg, mal scheinbar größer oder kleiner. Auch kurz nach Mondaufgang oder vor -untergang erscheint er größer und rötlicher durch die Lichtbrechung am Horizont.

19.2.2019 über Nippes
Vollmond im Februar 2019 Foto: Anna

Vollmond ist wann

In etwas weniger als 28 Tagen hat sich die Stellung zwischen Erde, Sonne und Mond jeweils so gedreht, dass der Mond die Sonne mit seiner ganzen Fläche spiegelt. Dann ist Vollmond, dann erreichen uns die Sonnenstrahlen als Spiegelung durch den Mond mitten in der Nacht. Dieses Licht ist milder und silbriger als das direkte Sonnenlicht und für viele Menschen romantischer.

Somit ist im Jahresverlauf der Mond 13 mal voll und von der Erde aus gesehen jeweils in einem anderen Sternzeichen am Himmel. Die relative Position zu den Sternzeichen wechselt der Mond alle 2 1/3 Tage. Auch diese Kombination hat spezielle Einflüsse. Das kann man in entsprechenden Tabellen nachlesen uns berücksichtigen. Ich habe mir jahrelang meine Termine beim Friseur möglichst an einem „Mond im Löwe“ Tag geben lassen. Das ergibt einen fülligeren Haarwuchs.

Vollmond wirkt auf den weiblichen Zyklus

Der Mondzyklus entspricht dem ursprünglichen weiblichen Rhythmus. Siehe auch Neumond begünstigt Erneuerung. Unsere entfernten Vorfahrinnen hatten alle zur gleichen Zeit ihr fruchtbaren Tage, nämlich an den Vollmondtagen. Da der Wunsch nach Kindern zentral wichtig war, feierte man an den Vollmondtagen Feste, nutzte diese Nächte. Diese Feste feierten das Leben an sich! Bis heute können einige Menschen in den Vollmondnächten nicht gut schlafen. Bestenfalls nutze diese Schlaflosigkeit oder schaue nach unter Schlafen und Träumen. Geh nach draußen, schau den Mond an und feiere deinerseits das Leben. Zum Glück für Schlemmer verträgt der Körper in dieser Zeit Festmahle ohne Probleme. Als Vollmondtage bezeichnet man den Tag, der in unseren Kalendern eingezeichnet ist, sowie den Tag davor und danach, also 3 Tage.

Mondphasen
Mondphasen Ausschnitt einer Collage über Himmelskörper Foto: Anna

In der zivilisierten Welt sind Mondrhythmus und weiblicher Zyklus meistens  nicht synchron. Dies kann zu den bekannten prämenstruellen Beschwerden, verkürztem oder verlängertem Zyklus und sonstigen Beschwerden führen oder sie begünstigen. Es gibt einen einfachen Trick um die beiden Zyklen wieder synchron zu bekommen. Und zwar an den Vollmondtagen mehrere Monate lang abends raus gehen. Auch wenn der Himmel bewölkt ist und der Mond nicht zu sehen, seine Wirkung kommt an. Der Zyklus schwingt sich dann auf den in unseren Zellen gespeicherten, uralten Takt ein. Bei mir hat es so funktioniert, dass ich meine Tage stundengenau vorhersagen konnte und weder damit noch mit den Wechseljahren irgendwelche Beschwerden hatte. Ja, ich hätte sie fast nicht gemerkt und meine „Tage“ waren kurz und schmerzlos.

Vollmond beeinflusst auch Männer

Übrigens ist nur im deutschsprachigen Raum der Mond männlich und die Sonne weiblich. In den anderen Sprachen, die ich kenne, hat die Sonne einen männlichen Artikel und der Mond einen Weiblichen, Beispiel in Französisch heißt es „la lune“  und „le solleil“. Dennoch haben auch Männer den Takt des Mondes in ihren Zellen. Den Mondzyklus bewusst zu haben, auch wenn das nichts an den täglichen Abläufen ändert, hilft unserem Körper sich zu orientieren.

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